Eine Projektreihe zur musikalischen Früherziehung und Förderung kreativem Potentials, gefördert durch den Rotary Club Essen Süd.Bei dem HipHop-Projekt "A40 Sounds" handelt es sich um eine Initiative zur Verbesserung der Lebensqualität im Südostviertel. Anstoss war das Anliegen des Anwohners Thomas Seifert (Big-T), eine Plattform für jugendliche Musikinteressierte ins Leben zu rufen. Schnell wurde daraus durch die Unterstützung von Port e.V., dem Verein der ansässigen Künstler, sowie Florian van Rheinberg, dem Mitarbeiter des Jugendamtes und Leiter des Storp9, ein musikalisches Projekt in Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen.

In einem Zeitraum von 6 Wochen werden jährlich Castings an den Schulen der Umgebung (Grundschule Am Wasserturm, Hauptschule an der Wächtlerstraße, Goldschmidt Realschule, Förderschule am Steeler Tor, Hauptschule an der Beisingstraße) durchgeführt, an denen durchschnittlich mehr als 120 Jugendliche teilnehmen. Die besten Künstler bekommen, neben der Teilnahme an einem vorbereitenden Workshop, Auftrittsmöglichkeiten in diversen Einrichtungen und die Chance der Teilnahme an einer CD-Produktion.
Im Rahmen der musikalischen Frühförderung von Kindern und Jugendlichen aus dem Essener Südostviertel hat das Musicalprojekt eine bedeutende Gewichtung.
Das Projekt im Rahmen der sozialen Gruppenarbeit des Jugendamtes der Stadt Essen zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen mit musikalischem oder schauspielerischem Talent einen Raum zum Ausleben und Ausprobieren zu geben. Durch die Bühnenaktivität wird das Selbstbewusstsein, die Kreativität und die Eigeninitiative gefördert. Die Teilnehmer werden nach ihren Zielen und Wünschen befragt, sie bestimmen die Rollenbesetzung und Form der Inszenierung mit.
Die Proben finden wöchentlich statt, das Resultat wird im Sommer 2009 auf der Bühne zu sehen sein.
Das wöchentlich stattfindende Tanzangebot baut auf der gleichnamigen, berühmten Veranstaltung "1000 und eine Nacht" auf.
Bis zu 15 Kinder lernen in der Gruppe die Choreographie und arbeiten gezielt darauf, die Ergebnisse auf der Bühne präsentieren zu können.
Die Gruppe wird pädagogisch von einer Honorarkraft des Jugendamtes der Stadt Essen betreut und durch die Kooperation mit dem türkischen Elternverband von zwei langjährigen Kursleiterinnen angeleitet. Die Eltern der Kinder unterstützen das Projekt mit Schneiderarbeiten zur Herstellung der Kostüme.
Über Monate hinweg wird eine vollständige Choreographie aus verschiedenen, modernen Tanzelementen erlernt und entwickelt. Tanzrichtungen wie Hip Hop, Ballett, Modern- , Jazz- , und Streetdance, werden vorgestellt, um den Kindern die Bezüge zwischen einzelnen Tanzarten näher zu bringen.

